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Das Gesmoldsberger Atelier

Dies Anwesen liegt, wie der Name schon andeutet, auf dem Gesmoldsberg. Der ist ein freundlicher bewaldeter Hügel im Süd-Westen der Stadt Osnabrück, nahe Hasbergen. Es könnte einer der Sieben Berge sein, hinter denen die Gebrüder Grimm noch ihre Märchen suchten. Aber das Atelier liegt nicht hinter den Sieben Bergen, sondern oben auf einem von ihnen, mitten zwischen Wiesen, Wald und Ackerland – mit einem wunderbaren Blick ins Dütetal.

Das Gesmoldsberger Atelier war einmal ein Stall auf dem Hof Lindlage. Aber das war einmal. Wo noch vor 30 Jahren Bullen gezüchtet und vor bald dreihundert Jahren die Stürme des Dreißigjährigen Krieges gelebt wurden, sind heut Kunst und Kultur zu Haus. Man findet es leicht, und der Stadtbus (Linie 92 – Endstation Hörne) ist nicht weit.

Der Arbeitsraum

Ein heller Raum, geschaffen für T‘ai Chi Ch’uan, Yoga, Bewegungsangebote und Kunst. Er ist circa 60 Quadratmeter groß, hat Korkfußboden und ist ausgestattet mit einer Küchenzeile. Der Raum kann auch angemietet werden (tageweise oder an Wochenden). Anmeldungen bei Maria Többen.  Von besonderem Reiz ist die Landschaft, die uns umgibt. Man sieht weit in das Dütetal hinein. Wir haben mächtige Bäume im Garten. Es ist ruhig hier – ein Ort zum Durchatmen. Das ist gut für die Seele.

Hier finden die Kurse und Seminare statt: T’ai Chi Ch’uan – von Maria Többen angeleitet –, Yoga und  Meditationskurse und ganz besondere Nachmittags- und Abendveranstaltungen; die Kunstausstellungen nicht zu vergessen, die von Wilfried W. Wolf ausgerichtet werden.

Maria Többen

Maria Többen ist T’ai-Chi-Ch’uan-Kursleiterin und -lehrerin. Maria Többen ist ausgebildete Ergotherapeutin (ihre Grundausbildung) mit langjähriger klinischer Erfahrung. Und sie ist Tanz- und Bewegungstherapeutin.

Ergotherapie

Ausbildung in der ETOS-Ergotherapieschule (Osnabrück), Abschluss 1989

Tanz- und Bewegungstherapie

Ausbildung bei Dr. Udo Baer in der Zukunftswerkstatt (Düsseldorf), Abschluss 1997

T’ai Chi Ch’uan

seit 2000, Ausbildung bei Klemens J.P. Speer und Elisa-Margret Adam, Abschluss 2008 beim DDQT (Deutscher Dachverband für Qigong und Taijiquan eV) mit Kursen in China bei Meister Yang Jian Chao (in Handan) und anderen (2012). Maria Többen bietet T’ai-Chi-Ch’uan-Kurse für Gruppen, Einzelsitzungen, und sie bietet auch Regenerationstage an.

T’ai Chi Ch’uan

ist ein traditioneller Begriff aus der taoistischen Philosophie. T’ai-Chi-Ch’uan-Übungen wirken auf den gesamten Organismus und können zu innerer Ruhe, Ausgeglichenheit und zu besserer Konzentration führen. T’ai Chi Ch’uan stärkt die Lebenskräfte und beugt unter anderem Herz-Kreislauf-Beschwerden und Haltungsschäden vor. T’ai Chi Ch’uan ist geeignet, die Handlungsfähigkeit im Alltag zu unterstützen. T’ai Chi Ch’uan bietet die Möglichkeit, mit sich selbst und mit seiner Um- und Mitwelt bewusster umzugehen. Es ist eine unentwegte Achsamkeitsübung.
T’ai Chi Ch’uan ist in jedem Alter erlernbar.

Wilfried W. Wolf

Wilfried W. Wolf hat eine vielseitige Vergangenheit. Er ist gelernter Schaufenstergestalter, Gebrauchsgraphiker, Kunsterzieher und Medienwissenschaftler. Er arbeitet freischaffend und stellt seine Kunst nicht überall aus, doch gern auch im Gesmoldsberger Atelier. Er war Wissenschaftler an der Universität Osnabrück, promovierte dort, und er war in den Jahren 1980 bis 86 Vorsitzender des Bundes Bildender Künstler. Er hat sich seitdem aus der exponierten Kulturszene zurückgezogen.

Seine Vorliebe ist immer noch das Malen und das Zeichnen (unter anderem auch Studien zu T‘ai Chi Ch‘uan). Er liebt die einfache künstlerische Aussage, und er ist Porträtist. Derzeit widmet er sich den künstlerisch-theoretischen Problemen und wissenschaftlich-kunstkritischen Fragen.

Wilfried W. Wolf macht eigene Bücher, er ist Spezialist in Sachen Felix Nussbaum. Er schreibt und veröffentlicht zumal zu diesem großen Realisten Felix Nussbaum in einer eigenen Edition Künstlerbücher und eine anspruchsvolle Heftreihe.

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